Die Herstellung hochbelastbarer Achsen für Wälzlageranwendungen stellt eine der anspruchsvollsten Aufgaben in der metallverarbeitenden Industrie dar. Insbesondere im Bereich der Schmiedetechnik für Wälzlagerstahlachsen ist eine präzise Abstimmung von Werkstoffzusammensetzung, Umformparametern und Wärmebehandlung erforderlich, um die geforderten Festigkeits- und Zähigkeitseigenschaften zu erreichen. Wälzlagerstähle wie 100Cr6 (1.3505) oder 100CrMnSi6-4 (1.3520) zeichnen sich durch einen hohen Kohlenstoff- und Chromgehalt aus, was eine optimale Härtbarkeit und Verschleißfestigkeit gewährleistet. Im Schmiedeprozess muss jedoch sichergestellt werden, dass die Karbidverteilung homogen bleibt und grobe Karbidnetzwerke vermieden werden, da diese die dynamische Belastbarkeit der Achsen signifikant reduzieren können. Die Wahl des optimalen Schmiedeverfahrens – ob Freiformschmieden, Gesenkschmieden oder Präzisionsschmieden – hängt von der Geometrie, den Stückzahlen und den mechanischen Anforderungen ab. Bei Jianing Schmiede hat man sich auf das Kalibrier- und Halbwarnschmieden von Wälzlagerstahlachsen mit Durchmessern von 20 mm bis 250 mm spezialisiert, wobei moderne Simulationssoftware zur Vorhersage des Werkstoffflusses und der Temperaturfelder eingesetzt wird. Der folgende Beitrag gibt einen praxisnahen Überblick über die wesentlichen Auswahlkriterien, technologischen Schritte und Qualitätssicherungsmaßnahmen, die bei der Fertigung solcher Achsen zu beachten sind – mit besonderem Fokus auf die langjährige Erfahrung der Jianing Schmiede in diesem Segment.
Wälzlagerstahlachsen kommen in nahezu allen rotierenden Maschinenelementen zum Einsatz – von Werkzeugmaschinenspindeln über Windkraftgetriebe bis hin zu Elektrofahrzeugmotoren. Die steigenden Drehzahlen und Lastkollektive der letzten Jahre haben die Anforderungen an die Achsen verschärft. Laut einer Studie des VDMA aus dem Jahr 2025 müssen geschmiedete Achsen für Hochpräzisionslager heute eine Wechselfestigkeit von mindestens 800 MPa bei 10⁷ Lastwechseln aufweisen, wobei die Rissinitiierung an der Oberfläche durch minimale Einschlussgehalte und eine feine, gleichmäßige Martensitstruktur unterbunden wird. Hinzu kommen Toleranzanforderungen im Mikrometerbereich, insbesondere bei der Rundlaufgenauigkeit und der Planparallelltät von Anlaufflächen. Für das Jahr 2026 prognostizieren Branchenexperten einen Anstieg der Nachfrage nach geschmiedeten Achsen aus durchhärtbaren Wälzlagerstählen um etwa 12 % gegenüber 2024, getrieben durch den Ausbau der regenerativen Energien und die Elektrifizierung von Antriebssträngen. Die Auswahl des richtigen Schmiedepartners wird damit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor, da nur eine durchgängige Prozesskontrolle – vom Rohmaterial bis zur Wärmebehandlung – die geforderten Eigenschaften reproduzierbar sicherstellt.
Die gängigsten Wälzlagerstähle für geschmiedete Achsen lassen sich in drei Gruppen unterteilen:
Bei der Auswahl ist auch die Schmelzmetallurgie zu beachten: Elektro-Schlacke-Umschmelzen (ESU) oder Vakuumlichtbogen-Umschmelzen (VIM-VAR) liefern deutlich reinere Gefüge mit weniger Oxideinschlüssen, was die dynamische Bauteillebensdauer um bis zu 40 % steigern kann. Jianing Schmiede verarbeitet ausschließlich vergütete und geprüfte Vorwerkstoffe von zertifizierten Stahlwerken, deren Qualität durch werkseigene Spektralanalysen und Einschlussprüfungen nach DIN 50602 verifiziert wird.
Der Schmiedeprozess für Wälzlagerstahlachsen gliedert sich in mehrere Stufen, die jeweils spezifische Anforderungen an die Anlagentechnik und das Fachwissen der Bediener stellen:
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Simulation des Schmiedeprozesses mit FEM-Software (z. B. Simufact Forming). Bei Jianing Schmiede wird jede neue Achsenkontur vorab digital abgebildet, um Faltungen, Gratbildung oder unzureichende Formfüllung zu erkennen. In den letzten drei Jahren konnten dadurch Ausschussraten von unter 2 % realisiert werden, bei gleichzeitiger Reduzierung der Einfahrzeiten um 35 %.
Die Qualität einer Wälzlagerstahlachse wird durch mehrere Prüfungen entlang der Prozesskette abgesichert. Zu den wichtigsten gehören:
Jianing Schmiede unterhält ein eigenes akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO 17025, das sämtliche Prüfungen mit kalibrierten Messmitteln durchführt. Jede Achse erhält einen individuellen Prüfbericht, der lückenlos nachvollziehbar ist. Diese Transparenz ist besonders für Kunden aus der Automobil- und Windkraftbranche ein geschätzter Mehrwert.
Die Wärmebehandlung ist der entscheidende Schritt, um die geforderten mechanischen Eigenschaften der geschmiedeten Achsen zu erreichen. Bei durchhärtenden Stählen erfolgt nach dem Schmieden ein Austenitisieren bei 840–860 °C, gefolgt von einem schnellen Abschrecken in Öl (60–80 °C) oder, bei dünneren Querschnitten, in einem Salzbad. Die Martensitumwandlung erzeugt eine Härte von 60–64 HRC. Anschließend wird zweimal angelassen (150–200 °C, je 2 Stunden), um Eigenspannungen abzubauen und die Zähigkeit auf 6–8 J/cm² nach ISO 148 zu erhöhen. Bei einsatzgehärteten Achsen umfasst der Prozess zusätzlich eine Aufkohlung bei 920–950 °C in einer Endogas-Atmosphäre mit Kohlenstoffpotenzial von 1,0–1,2 % für 6–12 Stunden, gefolgt von einer Diffusionsglühung. Ein häufiges Problem bei langen Achsen ist der Verzug durch ungleichmäßige Abkühlung. Hier setzt Jianing Schmiede auf eine speziell entwickelte Härtevorrichtung, die die Achsen in rotierender Position hält und den Ölfluss von allen Seiten gleichmäßig gewährleistet. Dadurch werden Verzüge auf unter 0,1 mm auf 500 mm Länge begrenzt.

Ein konkretes Projekt aus dem Jahr 2025 zeigt die Leistungsfähigkeit der Schmiedetechnik für Wälzlagerstahlachsen: Für einen Hersteller von Großlagern für Offshore-Windkraftanlagen wurden Achsen mit einem Durchmesser von 180 mm und einer Länge von 850 mm aus 100Cr6 gefertigt. Die Anforderung war eine dynamische Biegewechselfestigkeit von mindestens 900 MPa bei einer Mindestlebensdauer von 10⁸ Lastwechseln. Durch die Kombination aus optimiertem Schmiedeprozess mit drei Stufen (Vorformen, Fertigformen, Maßkalibrieren) und einer gezielten Tiefkühlbehandlung (–80 °C) nach dem Härten konnte der Restaustenitgehalt auf unter 3 % gesenkt werden. Die gelieferten Achsen erreichten im Dauerschwingversuch Werte von 1010 MPa – ein Ergebnis, das durch die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden und die iterative Prozessanpassung ermöglicht wurde. In einem zweiten Fall wurden Achsen aus 80MoCrV42-16 für ein Hochgeschwindigkeits-Spindelsystem einer Werkzeugmaschine gefertigt. Die hohen Anforderungen an die Thermische Stabilität (Betriebstemperatur bis 200 °C) erforderten eine spezielle Anlasstemperatur von 540 °C, die die Warmhärte auf über 55 HRC stabilisiert. Die Serienproduktion läuft seit 18 Monaten fehlerfrei.

Bei der Beschaffung geschmiedeter Wälzlagerstahlachsen spielen neben der technischen Qualität auch die Wirtschaftlichkeit und die Liefertreue eine zentrale Rolle. Eine integrierte Fertigung – vom Rohmaterial über das Schmieden bis zur Wärmebehandlung und zerspanenden Bearbeitung – vermeidet Schnittstellenverluste und verkürzt die Durchlaufzeiten um bis zu 30 %. Jianing Schmiede verfügt über eine vertikale Fertigungstiefe, die es erlaubt, Achsen in Losgrößen von 10 bis 10.000 Stück wirtschaftlich zu fertigen. Durch den Einsatz von just-in-time gesteuerten Wärmebehandlungsöfen und robotergeführten Handhabungssystemen werden Rüstzeiten minimiert. Kunden profitieren zudem von einem ganzheitlichen Qualitätsmanagement, das bereits bei der Angebotserstellung die Prozessfähigkeit simuliert. Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen die Erweiterung seiner Schmiedekapazitäten um eine weitere 6000-Tonnen-Presse, um der steigenden Nachfrage aus dem Bereich der E-Mobilität gerecht zu werden. Wer sich für eine Partnerschaft interessiert, kann sich direkt an das technische Vertriebsteam wenden (咨询热线:176 9623 6479).

Die Auswahl des richtigen Schmiedeverfahrens und des passenden Partners für Wälzlagerstahlachsen ist keine Frage des Preises, sondern eine strategische Investition in die Zuverlässigkeit des gesamten Antriebsstrangs. Nur wenn Werkstoff, Umformparameter und Wärmebehandlung exakt auf die Einsatzbedingungen abgestimmt sind, können die geforderten Lebensdauern von 20.000 bis 50.000 Betriebsstunden erreicht werden. Angesichts steigender Anforderungen an Leichtbau und Leistungsdichte – so werden bis 2026 geschmiedete Achsen in Windkraftgetrieben voraussichtlich Drehmomente von über 5 MNm übertragen müssen – wird die Expertise in der Schmiedetechnik zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Die Jianing Schmiede hat sich in den letzten 15 Jahren auf dieses Spezialgebiet fokussiert und verfügt über ein erfahrenes Team aus Werkstoffingenieuren, Schäfte-Experten und Prüftechnikern. Die Kombination aus eigener Hightech-Presse, modernster Simulationssoftware und einem strengen Qualitätssicherungssystem garantiert gleichbleibend hohe Produktqualität. Für detaillierte Beratung zu Ihrem spezifischen Anwendungsfall – ob dünnwandige Hochgeschwindigkeitsachse oder dickwandige Schwerlastachse – steht Ihnen das Team jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Fachgespräch: (咨询热线:176 9623 6479).
Shanxi Jianing Forging Co., Ltd.
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