Im Rahmen eines Projekts zur Optimierung von Landmaschinenkomponenten übernahm ein Unternehmen aus der Region Huai'an die Entwicklung und Fertigung von Gesinkschmiedeteilen. Ziel war es, die mechanische Belastbarkeit und Lebensdauer kritischer Bauteile unter rauen Einsatzbedingungen signifikant zu verbessern.

Der Kunde – ein Hersteller von Mähdreschern und Traktoren – stand vor mehreren Problemen: Die bisher eingesetzten Schmiedeteile wiesen unzureichende Maßhaltigkeit auf, was zu erhöhtem Verschleiß in den Gelenk- und Antriebsbereichen führte. Zudem waren die Standzeiten der Ersatzteile zu kurz, sodass häufige Wartungsintervalle die Betriebskosten in die Höhe trieben. Hinzu kamen Lieferengpässe durch ineffiziente Fertigungsprozesse, die die Endmontage der Maschinen verzögerten.

Das Unternehmen setzte auf eine optimierte Gesenkgeometrie und eine verbesserte Werkstoffauswahl, um die spezifischen Anforderungen des Kunden zu erfüllen. Durch die Umstellung auf ein geschlossenes Gesenkverfahren wurden die Toleranzen auf ±0,2 mm reduziert – eine deutliche Verbesserung gegenüber den bisherigen ±0,5 mm. Die gezielte Wärmebehandlung steigerte die Oberflächenhärte auf 48–52 HRC, ohne die Zähigkeit des Kerns zu beeinträchtigen. Gleichzeitig konnte durch eine angepasste Gratführung der Materialeinsatz um 12 % gesenkt werden. Die gesamte Prozesskette wurde so ausgelegt, dass sie nach dem Erstmuster innerhalb von vier Wochen eine Serienfertigung von bis zu 5.000 Teilen pro Charge ermöglicht.

Die neuen Gesinkschmiedeteile zeigten unter Feldbedingungen eine um 40 % längere Lebensdauer. Die Montagezeit bei der Maschinenendfertigung verringerte sich um 15 %, da keine Nachbearbeitung mehr erforderlich war. Der Kunde berichtete von einer Reduzierung der jährlichen Wartungskosten um rund 20 %.
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